Holz, das trägt.
Eine Decke kann Räume trennen und zugleich ihren Charakter prägen. Wir übernehmen die Holzbauarbeiten – auch mit sichtbarem Brettschichtholz.
Die Nutzung bestimmt den Aufbau.
Holzdecken tragen Lasten, trennen Geschosse oder schließen einen Raum nach oben ab. Wir montieren die tragenden Holzbauteile und verbinden sie mit den vorgesehenen Auflagern. Spannweite, Nutzung und gewünschte Unterseite bestimmen die Ausführung.
Sichtbares Holz oder eine verkleidete Decke: Beides muss mit dem Bodenaufbau, den Installationen und den angrenzenden Wänden zusammenpassen. Anforderungen an Schall-, Wärme- und Brandschutz werden in der Planung berücksichtigt. Die statische Bemessung legt die erforderlichen Querschnitte und Verbindungen fest.
- BSH – Brettschichtholz
- Bei Brettschichtholz sind die Holzlamellen parallel zueinander verklebt. Als Deckenelemente werden sie nebeneinander verlegt und tragen vor allem in ihrer Längsrichtung. Das eignet sich für Decken mit klarer Spannrichtung zwischen den Auflagern. Die einzelnen BSH-Elemente sind in der Regel deutlich schmaler als großformatige CLT-Elemente. Dadurch liegen die Elementfugen enger beieinander.
- CLT – Brettsperrholz
- Brettsperrholz, auch CLT oder BSP genannt, besteht aus kreuzweise verklebten Brettlagen. Daraus entstehen großflächige Deckenelemente, die je nach Aufbau und Lagerung Lasten in zwei Richtungen abtragen können. Das eröffnet Spielraum bei der Anordnung von Auflagern und Öffnungen.
- Sichtbare Unterseite
- Soll das Holz sichtbar bleiben, sind Oberfläche und Fugenbild Teil der Gestaltung. Bei einer BSH-Decke werden zwischen den einzelnen Elementen Bewegungsfugen eingeplant, die an der sichtbaren Unterseite erkennbar bleiben. Das Holz nimmt je nach Luftfeuchtigkeit Feuchtigkeit auf oder gibt sie ab: Bei trockener Luft schwindet es und die Fugen werden breiter; bei feuchter Luft quillt es und die Fugen werden schmaler. Leitungen und Befestigungen müssen vor der Fertigung ihren Platz bekommen, damit die fertige Unterseite wie geplant aussieht.
- Schichten über und unter der Decke
- Zur tragenden Decke kommen je nach Nutzung Bodenaufbau, Dämmung oder Bekleidungen. Auch die Übergänge zu Holzrahmenwänden gehören dazu: Sie können Schall übertragen und müssen im Aufbau berücksichtigt werden.
Von der Spannweite zur Montage.
Aufgabe der Decke klären
Wir besprechen Nutzung, Geometrie und gewünschte sichtbare Oberflächen. Vorhandene Pläne und Angaben zu Auflagern sind dafür besonders hilfreich.
Details vor der Fertigung zeichnen
Auflager, Verbindungen und Öffnungen werden nach der statischen Planung eingezeichnet. Leitungsdurchführungen und spätere Bekleidungen müssen bekannt sein, bevor die Elemente gefertigt werden.
Lieferung und Montage planen
Bauteilgrößen, Baustellenzugang und Hebemöglichkeiten bestimmen den Montageablauf. Der Schutz der Holzoberflächen während der Bauzeit wird mit eingeplant.
Gut zu wissen.
Häufige Fragen zu Holzdecken.
Ist BSH oder CLT die bessere Wahl?
Das hängt von Grundriss, Spannweiten, Auflagern und Öffnungen ab. Auch gewünschte Sichtflächen, Bauteilgrößen und Montagezugang spielen eine Rolle. Welche Lösung für Ihr Vorhaben passt, wird mit der Tragwerksplanung abgestimmt.
Kann die Holzunterseite sichtbar bleiben?
Das hängt von der gewünschten Oberfläche und den Anforderungen des Gesamtaufbaus ab. Sichtbare Bauteile werden anders geplant als eine später verkleidete Decke. Anschlüsse und Installationen sollten dazu früh geklärt sein.
Reicht die tragende Holzdecke allein für den Schallschutz?
Schallschutz lässt sich nicht allein am tragenden Holzbauteil beurteilen. Bodenaufbau, Anschlüsse und gegebenenfalls Bekleidungen wirken zusammen. Für die jeweilige Nutzung muss deshalb der gesamte Aufbau betrachtet werden.
Was soll Ihre Decke tragen?
Schicken Sie uns Grundriss, vorgesehene Nutzung und vorhandene Planungsunterlagen. Nennen Sie auch den Bauort und die Zufahrt: Beides ist für Lieferung und Montage wichtig.
Für Projekte in Tübingen, Reutlingen und Umgebung sowie im südlichen Raum Stuttgart.
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