Raum bekommt einen Rahmen.

Wände aus Holz für Neubau, Anbau und Aufstockungen. Wir fertigen und montieren Holzrahmenkonstruktionen mit dem passenden Wandaufbau.

Jede Schicht hat ihre Aufgabe.

Im Holzrahmenbau entsteht eine Wand aus einem Holzgerüst, das mit Platten beplankt wird. Die Zwischenräume nehmen in der Regel die Dämmung auf. So lassen sich tragende und nicht tragende Wände für unterschiedliche Gebäude und Raumnutzungen herstellen.

Wir übernehmen die Fertigung und Montage der Konstruktion einschließlich der vereinbarten Beplankung, Dämmung und Anschlüsse. Ob Innen- oder Außenwand: Der Wandaufbau richtet sich nach Nutzung und Planung. Je nach Größe, Transportweg und Baustellenzugang bereiten wir Elemente in der Werkstatt vor oder fügen sie vor Ort zusammen.

Wände und Öffnungen
Ständer und Riegel zuschneiden, zusammenfügen und beplanken. Fenster- und Türöffnungen werden ausgespart; tragende Bereiche entstehen nach den Vorgaben der Tragwerksplanung.
Dämmung im Gefach
Die Zwischenräume sind in der Regel Teil des Dämmaufbaus. Für geeignete, vorbereitete Gefache führen wir Einblasdämmung mit Zellulose aus.
Übergänge zum Bestand
Neue Wände an vorhandene Decken, Wände und Dachflächen anschließen. An Außenbauteilen führen wir Luftdichtung und Feuchteschutz über die Übergänge weiter. Bei einer Aufstockung muss die gesamte Bestandskonstruktion geprüft werden.
Gebogene Holzrahmenwand mit sichtbaren Ständern, teilweise gedämmten Gefachen und Folienlagen
Eine besondere Form aus unserer Arbeit: die runde Holzrahmenwand während des Aufbaus.

Vom Wandaufbau zur Montage.

  1. Aufgabe des Bauteils klären

    Innen- oder Außenwand, tragend oder nicht tragend: Nutzung und Anschlussstellen bestimmen den Aufbau. Pläne und eine Bestandsaufnahme bilden die Grundlage.

  2. Schichten und Details festlegen

    Aus den statischen und bauphysikalischen Vorgaben ergeben sich Holzquerschnitte, Beplankung und Dämmung. Die Zeichnungen zeigen Öffnungen und die Anschlüsse an benachbarte Bauteile.

  3. Vorfertigen und zusammenfügen

    Die vorbereiteten Bauteile werden montiert und an den Bestand angeschlossen. Welche Schichten vorab und welche auf der Baustelle entstehen, richtet sich nach Transport und Bauablauf.

Neue beplankte Holzrahmenwand zwischen vorhandenen Innenwänden unter dem offenen Dachstuhl

Projektbeispiel: neue Wände im Bestand.

Beim Umbau dieses Wohnhauses haben wir Holzrahmenwände zwischen vorhandenen Bauteilen ergänzt. Auf der Projektseite sehen Sie die Konstruktion während der Montage.

HRB im Projekt ansehen

Gut zu wissen.

Häufige Fragen zum Holzrahmenbau.

Was unterscheidet eine Holzrahmenwand von einer CLT-Massivholzwand?

Eine Holzrahmenwand besteht aus Ständern, Riegeln und Beplankungen. Die Hohlräume dazwischen nehmen die Dämmung auf. Eine CLT-Wand besteht dagegen aus flächigen Brettsperrholzelementen mit kreuzweise verklebten Brettlagen. Bei einer Außenwand kommt die Wärmedämmung als zusätzliche Schicht hinzu. Beide Bauweisen eignen sich für tragende Wände; sie unterscheiden sich im Aufbau und in den Anschlussdetails. Welche Lösung passt, richtet sich nach der Planung und den Anforderungen des Gebäudes.

Werden alle Wände fertig angeliefert?

Der Vorfertigungsgrad richtet sich nach Größe, Transport, Baustellenzugang und Anschlüssen. Nicht jedes Element wird mit allen Schichten angeliefert. Den sinnvollen Umfang legen wir im Bauablauf fest.

Eignet sich Holzrahmenbau auch für einen Anbau?

Ja, mit Holzrahmenwänden lassen sich zusätzliche Räume an ein Gebäude anbauen. Vor der Ausführung müssen Tragwerk, Nutzung und Übergänge zum vorhandenen Haus geplant sein; dazu gehört die erforderliche Fachplanung.

Ein Rahmen für Ihren Raum.

Beschreiben Sie uns das geplante Bauteil und seine Nutzung. Vorhandene Pläne, Fotos der Anschlussstellen und der Bauort helfen beim Einstieg.

Für Projekte in Tübingen, Reutlingen und Umgebung sowie im südlichen Raum Stuttgart.

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